Schnell und komfortabel: StarOffice greift nach den Sternen der BürosoftwareFragt man mehr oder weniger erfahrene Computeranwender nach Büro-Softwarelösungen, lautet die erste Antwort fast immer Microsoft Office. Doch dieses Quasi-Monopol hat das Office-Paket aus Redmond nicht ganz zu recht. Denn Lösungen wie das
OpenOffice.org-Paket oder StarOffice stehen der Microsoft-Suite in nichts nach.
Der erste Vorteil von StarOffice liegt auf der Hand. Im Gegensatz zum Microsoft-Paket kostet die Suite nur einen Bruchteil. Inhaltlich hat das StarOffice sogar mehr zu bieten: Neben dem Textverarbeitungsprogramm
Writer, der Tabellenkalkulation
Calc, der Präsentationslösung
Impress und der Datenbank-Software
Base bringt das Paket zusätzlich das Zeichenprogramm
Draw für Vektorzeichnungen mit.
Die gesamte Suite baut auf der
Open-Source-Software OpenOffice.org auf. Der wesentliche Unterschied zu der freien und damit kostenlosen Variante: Das StarOffice enthält zusätzliche, lizensierte Komponenten wie Schriftarten, Import- und Exportfilter sowie einige Datenbankmodule. Beiden Office-Alternativen gemein ist allerdings die Kompatibilität mit allen Standard-Microsoft-Dokumenten.
Fazit
Inhaltlich, funktional und graphisch überzeugt das StarOffice durch und durch. Gerade das Zusammenspiel der einzelnen Module untereinander funktioniert reibungslos und ohne Macken. Selbst im direkten Vergleich mit dem OpenOffice hat das StarOffice zumindest in Sachen Bedienkomfort die Nase vorn. Die Software liefert schon bei der Erstinstallation alle notwendigen Komponenten mit. Zusätzliche Downloads, Plug-Ins und Tools sind normalerweise nicht nötig.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: Pentium
· RAM: 128 MB
· Grafikkarte: 800x600 Auflösung
· 320 MB Festplattenspeicher
• Systemvoraussetzungen empfohlen:
· Prozessor: Pentium III
· RAM: 256 MB