Gläserner Patient: Durchleuchtet Windows während des Betriebs
Process Explorer listet alle aktiven Anwendungen in einer Baumstruktur auf. Die Freeware von Microsoft setzt dort an, wo der windowseigene Taskmanager Halt macht. Das Programm bietet nahezu alle erdenklichen Informationen zu laufenden Prozessen und offenen Dateien.
Bei Process Explorer spielt sich alles in einem einzigen zweigeteilten Fenster ab. In dem oberen Teil listet das Programm die laufenden Anwendungen auf. In dem unteren Bereich hat man Zugriff auf Detailinformationen zu den jeweils ausgewählten Prozessen. Der Anwender kann einzelne Anwendungen beenden, die Prozesspriorität ändern oder die Eigenschaften einzelner Prozesse anzeigen. In diesen Eigenschaften kann man etwa die Prozessorauslastung oder den Speicherverbrauch einzelner Programme beobachten. Eine Suchfunktion für Prozesse sowie eine Google-Verknüpfung zur Websuche nach unbekannten Tasks runden das Programm ab.
Fazit
Process Explorer dringt tief in das Systems vor. Dabei fördert die Software Dinge zu Tage, die der Anwender normalerweise nicht sieht. Der interessierte Windows-Anwender holt sich mit dem Programm eine schier unerschöpfliche Informationsquelle auf den Rechner.
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