Die andere Art zu telefonieren: Skyponate im KleinformatSkype für Pocket PC verwandelt den Handheld in ein Mobiltelefon für kostenlose Internettelefonate und Chats. Der kostenlose Klassiker unter den so genannten Voice-over-IP-Programmen (VoIP) nutzt dafür dasselbe Übertragungsprotokoll wie
KaZaA oder Joltid.
Die Freeware greift für Internetgespräche auf Datenverbindungen via WLAN, GPRS und UMTS zu. Die Handhabung ähnelt dabei sehr der beliebten
Skype-Version für Windows. In der Hauptansicht präsentiert die Software nach dem Einloggen in den Skype-Dienst eine Liste aller eingetragenen Kontakte an. Über Karteireiter öffnet man einzelne Unteransichten für Internettelefonie, Chat und Optionen. Hier kann man Sound-, Firewall- sowie andere Netzwerkeinstellungen für den jeweiligen mobilen Rechner abstimmen.
Mit Skype für Pocket PC sind neben Gesprächen zwischen Skyponauten selbst Telefonate in das Festnetz und in Mobilnetze weltweit möglich und
vergleichsweise günstig. Eine neue Art der Audiokompression ermöglicht dabei eine Sprachqualität, die sogar herkömmliche Telefongespräche überlegen sein soll.
Fazit
Skype für Pocket PC avanciert immer mehr zur Referenz für Internettelefonie im mobilen Bereich. Die Freeware wirkt technisch ausgereift und bietet eine komfortabel bedienbare Benutzeroberfläche. Die Achillesferse der mobilen Skype-Variante sind jedoch nach wie vor die hohen Systemanforderungen. Damit Skype auf Touren kommt, sollte schon ein möglichst starker Prozessor im Smartphone am Werk sein.
• Hinweis:
Um die Software nutzen zu können, müssen Sie sich auf der Webseite des Herstellers eine Nutzerkennung zuteilen lassen.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: 312 MHz
· RAM: 12 MB
· Internetverbindung via GRPS, UMTS oder Integrierter WLAN-Empfänger, WLAN-CF-Karte oder WLAN-SDIO-Karte
• Systemvoraussetzungen empfohlen:
· Prozessor: 400 MHz
· Datenflatrate