Der MSN Messenger kann mehr als Nachrichten verschickenMercury lässt das Herz von Sofortnachrichten-Fans höher schlagen. Der alternative
MSN-Messenger-Client zeigt, was in dem Sofortnachrichtennetz von Microsoft steckt.
Die kostenlose Software reizt die Möglichkeiten des beliebten Instant Messengers voll aus: Mercury (dMSN) bietet im Vergleich zu dem Microsoft-Original eine Reihe zusätzlicher Funktionen für den Chat via MSN. So lassen sich insbesondere neben allen Möglichkeiten des weiterentwickelten Windows-Messengers von Microsoft mehrere Sitzungen mit unterschiedlichen Benutzern gleichzeitig starten. Schon vor der Einwahl bestimmt man zudem, ob man für andere Nutzer sichtbar, abwesend oder beispielsweise beschäftigt sind.
Mit Mercury zeigt zusätzlich an, wann ein Kontakt das Fenster der aktuellen Unterhaltung schließt oder wann jemand den Anwender aus seiner Kontaktliste löscht. Besonders schön ist die Zeichenfläche, die das Microsoft-Original seit der Version 7 ebenfalls bietet. Darauf kann man Skizzen malen oder handschriftliche Texte schreiben. In Echtzeit sieht der Gesprächspartner die Notizen und Zeichnungen. Wenngleich eher rudimentär, übersetzt dMSN sogar eingegebene Nachrichten automatisch vor dem Versand in unterschiedliche Ansprachen. Dabei kann aus "Welcome home" allerdings schon einmal "Willkommenes Haus" werden.
Fazit
Mit dMSN kann man sich endlich gleichzeitig mit unterschiedlichen Benutzernamen bei MSN einloggen. Das ist der wahre Pluspunkt des alternativen Messengers Mecury. Mit vielen kleinen Details und Zusatzfunktionen haben die Entwickler ihren Sofortnachrichten-Client zu einem attraktiven Multitalent hochgepeppelt. Einen Nachteil hat der Mercury allerdings auch: Im Test funktionierten einige fortgeschrittene Funktionen, die auch der Original-Messenger unterstützt, nicht immer einwandfrei.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Mac OS X 10.5 oder höher