Microsofts erster Versuch, Spyware von Windows-Rechnern fernzuhaltenSpyware ist neben Viren und Trojanern eines der bisher größten Probleme des Internetzeitalters. Dieses Übel scheinen nun auch die Entscheider aus dem Hause Microsoft nicht mehr ignorieren zu können. Spät, aber möglicherweise nicht zu spät, bringt der Software-Gigant mit Windows Defender erstmals eine Sicherheitsanwendung gegen unerwünschte Spione auf den Markt.
Microsoft Windows Defender basiert auf dem Sicherheitsprogramm
GIANT AntiSpyware des Ende Dezember 2004 aufgekauften Softwareunternehmens GIANT. Mit der Sicherheitsanwendung sucht Microsoft den Anschluss an Konkurrenten wie
Ad-aware und
SpyBot.
Wie das Ausgangsprogramm von GIANT auch, befreit Microsoft Windows Defender infizierte Rechner von fraglichen oder sogar unerwünscht eingenisteten Anwendungen. Ein tägliches Update erkannter Spyware garantiert möglichst sichere Internetverbindungen. Das Herzstück des Schutzprogramms bilden die Nutzer selbst: Wer möchte, kann sich mit SpyNet, dem Netzwerk aller AntiSpyware-Nutzer, verbinden. Sobald auf einem Rechner ein auffälliges Programm entdeckt wird, aktualisiert sich die Datenbank der erkannten Spionage-Programme auf allen verbundenen PCs.
Fazit
Ob die Internetgemeinde das Microsoft-Produkt annimmt, bleibt abzuwarten. Doch nicht überall, wo Microsoft draufsteht, steckt notwendigerweise Schlechtes dahinter. Unser Testergebnis: Herunterladen!
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: 233 MHz
· RAM: 64 MB
· Internetzugang
· 20 MB Festplattenspeicher
· Internet Explorer 6.0 oder höher