GPS-Wegstrecken im Google-Earth-Format aufzeichnenGETrack zeichnet GPS-Rohdaten ähnlich wie
Phone2GEarth auf und wandelt diese in das
Google-Earth-kompatible KML-Format um. Auf diese Weise macht die Software zurückgelegte Strecken in dem Erdnavigator von Google anschaulich sichtbar.
Um GPS-Daten zu erfassen, benötigt GETrack neben einem Mobiltelefon mit Blauzahn einen Bluetooth-kompatiblen GPS-Empfänger. Vor dem ersten Praxistest gilt es, in wenigen einfachen Konfigurationsschritten die Software mit dem drahtlosen GPS-Empfänger zu koppeln. Ein Tastenklick auf den Menüpunkt "Start" genügt, schon legt die Software mit dem persönlichen Verlaufsprotokoll los.
Die Messintervalle legt man in so genannten Samples fest. Je nach Fortbewegungsart kann der Anwender Intervalle zwischen 10 und 300 Sekunden einstellen. Mit einem Klick auf "Stop" beendet man die Datenaufzeichnung, wobei alle GPS-Informationen im Programm selbst unter verschiedenen Dateinamen abgespeichert werden können. Via Bluetooth wandern die Routeninformationen schließlich im KML-Format auf den PC. Dort genügt ein doppelter Mausklick auf den entsprechenden Datensatz, um Google Earth mit einer dreidimensionalen Ansicht der aufgezeichneten Wegstrecke zu starten.
Fazit
GETrack eignet sich für Autoreisen genauso wie für Wanderungen mit dem Rad oder zu Fuß. Die einfache Bedienweise des Routenaufzeichners überzeugt und animiert Freunde von
Google Earth gerade zu, den Kartografiebetrachter für ganz eigene, private Zwecke zu nutzen.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Bluetooth-GPS-Empfänger
· Windows-Rechner mit Bluetooth-Unterstützung