Nicht ganz ausgereift: Windows-Version einer guten Mac-TauschbörseaMule bringt einen der besseren
P2P-Clients vom Macintosh auf den PC. In einer allerdings noch nicht ganz ausgereiften Version stattet das Programm den Windows-Rechner mit einem Tauschbörsenzugang aus.
Von der aufgeräumten Benutzeroberfläche von aMule aus, die an das ursprüngliche Konzept des Tauschbörsen-Clients anknüpft, greift man auf alle Funktionen zu. Aktuelle Dateitransfers, Suchergebnisse oder gemeinsame Dateien lassen sich in dem gewohnten P2P-Stil über mehrere Registerkarten einsehen.
Außerdem bietet aMule zahlreiche Zusatzfunktionen. Unter anderem lässt sich über das Optionsmenü eine E-Mail-Adresse einrichten, die automatisch bei Abschluss eines Downloads benachrichtigt wird. Wie bei dem Original
eMule kann man zudem einen direkten Remote-Zugriff auf dem P2P-Client einrichten. So behält man per Webbrowser die Kontrolle über den Stand der Up- und Downloads. Ein Manager gibt die Kapazitäten für das Hoch- und Runterladen vor oder erlaubt anderen Nutzern Downloads in der gleichen Geschwindigkeit.
Fazit
aMule ist schlicht und funktional wie der Original-Client eMule, ergänzt die Ursprungsversion aber technisch um einige Finessen. Im Gegensatz zur einwandfrei arbeitenden Mac-Version hinkt der Windows-Ableger mit einigen Programmabstürzen allerdings noch ein wenig hinterher.
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• Neuerungen:
Die Software unterstützt das eMule-Protokoll 0.49a, UPnP sowie mehr Skins