Heimkino auf die einfache ArtMagix Filme auf DVD rettet alte VHS-Aufnahmen, selbstgedrehte Videos vom Camcordern und per TV-Karte aufgezeichnete Sendungen ins digitale Zeitalter. Die Shareware bringt Videomaterial aus zahlreichen Quellen in wenigen Schritten auf CDs oder DVDs – stets in einem Standardformat.
Der Arbeitsablauf gestaltet sich in der Regel nach dem Muster "aufnehmen, bearbeiten, brennen". Als Quelle kann man zwischen bereits auf der Festplatte vorhandenem Videomaterial, TV-Karten, an den Rechner angeschlossene Camcorder und externen Videorekordern oder DVD-Playern wählen. Mit letztgenannter Variante fertigt Magix Filme auf DVD bei Bedarf legale Kopien von DVDs für den privaten Gebrauch an. Dazu nimmt die Software das analoge Videosignal des DVD-Players über eine entsprechend ausgestattete Grafikkarte auf.
Ist das gewünschte Material importiert, hilft der so genannte Story Maker bei den nächsten Arbeitsschritten. Das Modul optimiert die Bildqualität, fügt Effekte, Überblendungen und Kamerafahrten hinzu. Anhand des integrierten Audio-Cleaning-Editors geht es anschließend Störgeräuschen der Tonspur an den Kragen. Um dem neu aufbereiteten Videomaterial einen persönlichen Stempel aufzudrücken, lassen sich via Titel-Editor eigene Titel und Textkommentare erstellen, frei im Bild positionieren und mit Effekten versehen.
Ist das Material zur eigenen Zufriedenheit aufbereitet, schickt Magix Filme auf DVD den aufpolierten Film an das integrierte Brennmodul und verewigt die Videodaten auf einem entsprechendem Rohling, der sich auf jedem handelsüblichen DVD-Player abspielen lässt.
Damit nicht genug, enthält Magix Filme auf DVD eine komplettes Modul mit programmierbarem Videorekorder und elektronischer Internet-Programmzeitschrift. Die entsprechende Hardware vorausgesetzt, schneidet die Software TV-Sendungen mit und spielt Fernsehsendungen auf Wunsch zeitversetzt ab.
Fazit
Wie von Magix gewohnt, steht auch bei Filme auf DVD Benutzerfreundlichkeit bei gleichzeitig sattem Funktionsumfang im Mittelpunkt. Schon nach einer kurzen Einarbeitungszeit dürften selbst wenig erfahrene Anwender mit der Software zurecht kommen und aus nahezu beliebigem Ausgangsmaterial frisch aufbereitetes, digitales Heimkino zaubern können.
• Neuerungen:
Die angebotene Version schneidet mit einem Screen-Capture-Modul auf Wunsch alles mit, was auf dem Bildschirm passiert. Zudem bringt die Software einen Stapelverarbeitunsmodus sowie Blu-ray-Unterstützung mit. Des Weiteren haben die Entwickler die Benutzeroberfläche des Programmes überarbeitet.