Von 2D-Strichzeichnungen zu 3D-ModellenGoogle SketchUp steht für neue Freiheit rund um 3D-Modellierung. Die kostenlose Software erzeugt mit Hilfe herkömmlicher 2D-Zeichenwerkzeuge 3D-Modelle. Ganz im Stil von Stift und Papier finden hier Architekten, technische Zeichner und Ingenieure einen klassischen Workflow auf dem Weg zu digitalen Konstruktionsplänen in drei Dimensionen.
Google SketchUp holt klassische Zeichenwerkzeuge in eine Arbeitsumgebung, die man aus 3D-Modellierern kennt. So fertigt man Strichzeichnungen an, deren Unterelemente sich drehen, verschieben und skalieren lassen – nur eben auf drei statt auf zwei Achsen. Die so entstehenden Formen füllt SketchUp automatisch und erzeugt nach und nach komplette 3D-Gebilde. Über zahlreiche Schwebemenüs legt man Hand an Schatten, Farben, Texturen und Transparenzen an. Zudem lassen sich die einzelnen Linien der gezeichneten Gittermodelle jederzeit manipulieren. Fertige Modelle exportiert man wahlweise als Bitmap oder KMZ-Datei für
Google Earth.
Fazit
Google SketchUp versucht, zwei Welten zusammenzubringen. Der Mix aus typischen 2D-Zeichenwerkzeugen für 3D-Modelle geht auf.
So bleibt die Spontanität der Arbeit wie bei Illustrationsanwendungen à la
Adobe Illustrator oder
Macromedia Freehand erhalten, ohne erst eine hochkomplexe Arbeitsumgebungen wie die eines typischen 3D-Modellierers lernen zu müssen. Wer also bereits mit Vektorzeichenprogramm gearbeitet hat, dürfte den Sprung in die dritte Dimension problemlos meistern.
• Hinweis:
Die Software ist nur für die private Nutzung kostenlos. Für kommerzielle Nutzung steht eine kostenpflichtige Pro-Version bereit.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: 600 MHz
· RAM: 128 MB
· Grafikkarte: OpenGL-kompatibel
· Internet Explorer 6.0 oder höher
• Systemvoraussetzungen empfohlen:
· Prozessor: 2,0 GHz
· RAM: 512 MB
· 3-Tasten-Maus mit Scrollrad