Auf der Suche nach außerirdischem LebenMit BOINC beteiligt man sich an der Suche nach intelligentem außerirdischem Leben oder an der Berechnung komplizierter Klimamodelle. Die kostenlose Software verbindet den Rechner mit Universitätsservern von Forscherteams weltweit und stellt nicht benötigte Prozessorleistung für wissenschaftliche Projekte zur Verfügung.
BOINC steht für
Berkeley Open Infraestructure for Network Computing und dürfte dem ein oder anderen durch das Projekt SETI@home bekannt sein. Das Prinzip dahinter ist schnell erklärt: Man sucht sich
ein Projekt aus, für das man Rechenleistung spenden möchten. Anschließend legt man auf der BOINC-Webseite ein Nutzerkonto an, und schon kann es losgehen. Die Freeware verbindet sich mit dem entsprechenden Server und lädt noch nicht berechnete Datenpakte auf den Mac.
Unbemerkt im Hintergrund löst der Computer diese mathematischen Gleichungen und sendet die Ergebnisse an den Projektserver zurück. So trägt man zur Berechnung komplexer Klimamodelle bei oder hilft bei der Auswertung von Funksignalen aus dem Weltall – immer auf der Suche nach Hinweisen auf intelligentes Leben in den Weiten des Universums. Wer möchte, kann sich grafische Auswertungen zu den einzelnen Rechenmodellen als Bildschirmschoner anzeigen lassen. So hat auch das Auge etwas von der guten Tat.
Fazit
BOINC nutzt lediglich nicht benötigte Ressourcen und stört nicht bei der normalen Arbeit. Wer ohnehin den ganzen Tag den Mac eingeschaltet hat und über eine ständig aktive Internetverbindung verfügt, kann mit BOINC einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zu wissenschaftlichen Berechnungen leisten.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: Intel/PPC
· RAM: 128 MB
· Mac OS X 10.3 oder höher
· 200 MB Festplattenspeicher
• Systemvoraussetzungen empfohlen:
· RAM: 256 MB