Schwergewichtiger Bildverwalter für gehobene AnsprücheIn Zeiten der Digitalfotografie wachsen selbst private Bildersammlungen schnell zu einem unüberschaubaren Chaos an. Um nicht den Überblick zu verlieren, empfiehlt sich ein Bildverwalter à la StudioLine Photo Classic. Die Shareware bietet eine Art Datenbank und erfasst selbst umfangreiche Fotobestände. Neben einem Bildbetrachter und einem Diashow-Modul sowie zahlreichen Bildbearbeitungsfunktionen hilft die Software bei der Veröffentlichung und dem Versand der Bilder. Eine integrierte Brennfunktion rundet StudioLine Photo Classic ab.
StudioLine Photo Classic bietet eine konfigurierbare Oberfläche. Nahezu alle Elemente lassen sich verschieben, skalieren, an- und abdocken oder auf Wunsch ausblenden. Ohne großen Aufwand passt man so die Arbeitsumgebung an seine eigenen Bedürfnisse an. Neben für Anwendungen dieses Typs üblichen Diashow- und Bildbetrachterfunktionen bietet StudioLine Photo Classic zahlreiche Retuschefunktionen. Damit entfernet der Anwender per Mausklick rote Blitzlichtaugen, passt Helligkeit und Kontrast an und korrigiert Farbfehler. Die meisten Funktionen von StudioLine Photo bedient man über Schieberegler und sieht über eine Echtzeitvorschau sofort das Ergebnis der eigenen Experimente.
Will man seine Werke mit Freunden und Bekannten teilen oder gar im Internet ausstellen, nimmt sich StudioLine Photo Classic dieser Aufgabe mit speziellen Funktionen ebenfalls an. Die Anwendung erzeugt aus den Bildern komplette Webgalerien, verschickt einzelne Fotos per E-Mail oder druckt die Diashows aus. Zudem lassen sich ganze Fotosammlungen ebenfalls direkt aus dem Programm heraus auf CD oder DVD brennen.
Fazit
StudioLine Photo Classic hält alle Funktionen bereit, die man von einem modernen Bildarchivierer erwartet, und arbeitet rundum solide. Leider stören der recht langwierige Download sowie die selbst für die Testversion notwendige Produktaktivierung. Zudem sollte der Rechner über reichlich Speicher, einen schnellen Prozessor und eine flotte Festplatte verfügen – auf älteren Systemen geraten schon simple Retuscheversuche zu einer kleinen Geduldsprobe.
• Hinweis:
Das Installationsprogramm lädt weitere Daten aus dem Netz. Wer mit einem eingeschränkten Funktionsumfang auskommt, der sollte sich die kostenlose Basic-Version einmal näher anschauen.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: 800 MHz
· RAM: 256 MB
· 150 MB Festplattenspeicher
· Internet Explorer 4.0