In drei Schritten zum eigenen Magix-PodcastImmer mehr Betreiber von Webseiten reichern ihr Angebot mit selbst gemachten Mini-Radiosendungen an. Solche so genannten Podcasts sind nichts anderes als ein Art Nachrichten-Feed, nur dass man hier statt Text eben Ton anbietet. Zu einem richtigen Podcast gehören zudem neben den MP3-Daten bestimmte Metadaten im XML-Format, wie Titel, Autor und eine Kurzbeschreibung. Einen bequemen Weg zum eigenen Podcast verspricht Magix Podcast Maker.
Magix Podcast Maker leitet den Anwender in drei Schritten zum fertigen Podcast. Zunächst nimmt man die Sprachspur auf und fügt bei Bedarf Musik hinzu – von der Festplatte oder von Audio-CDs. In einem zweiten Schritt optimiert man den Klang. Mit der Shareware lässt sich ganz im Stile eines einfachen Audio-Editors das Tempo der Sprachaufnahme verändern, ungewünschte Passagen herausschneiden und anhand zahlreicher Effekte die Klangqualität an den eigenen Geschmack anpassen.
Den fertigen Podcast kann man abschließend als Audiodatei exportieren, direkt aus dem Programm heraus auf eine CD brennen oder samt Metadaten online stellen. Dazu benötigt man allerdings ein so genanntes Magix Online Album.
Fazit
Magix Podcast Maker bietet eine von Magix gewohnt gute Benutzerführung. Leider bleibt die Software darüber hinaus hinter den Erwartungen zurück. Nach dem Download der 44 Megabytes großen Datei und einer recht zeitaufwendigen Installation erwartet den Anwender ein Editor-Modul mit eher simpler Ausstattung und einem etwas eigenwilligen Podcast-Konzept. So lassen sich fertig geschnittene Sendungen zwar als Audio-Datei abspeichern. Wer den eigenen Podcast dann jedoch in die eigenen Homepage einbinden möchte, kann mit Magix Podcast Maker nichts anfangen: Die für einen Podcast notwendigen Metadaten im XML-Format exportiert das Programm nur für eine Veröffentlichung in einem Magix Online Album.
• Hinweis:
Der kostenlose Downloadlink führt auf die Webseite des Herstellers. Dort muss man einen Sicherheitscode bestätigen.