AOL-Version der Online-Kommunikation: absolutely privateAOL gehört zu den weltweit führenden Internetanbietern. Entsprechend groß ist das Angebot an AOL-Software. Neben dem
AOL Browser oder dem AOL Explorer bietet das Unternehmen seit jeher das eigene Sofortnachrichtenprogramm AOL Instant Messenger, kurz AIM, an. Unter dem Namen Triton hat AOL eine neue Version dieses Chatprogramms veröffentlicht.
Genau wie bei anderen Sofortnachrichtenprogrammen arbeitet der AIM Triton mit einer so genannten Buddy-Liste, in der die Kontakte von Freunden und Bekannten eingetragen werden. Verbindet sich einer dieser Kontakte mit dem AOL-Chatnetz, kann man diesen mit Textnachrichten, per Internet-Telefonat und per Videokonferenz kontaktieren. Auch mit Kontakten, die das Sofortnachrichtennetz von
ICQ benutzen, kann man über AIM Trition kommunizieren. Wie bei vergleichbaren Programmen lassen sich zusätzlich Dateien und Fotos direkt zwischen den Kontakten austauschen.
Voraussetzung dafür ist ein eigener kostenloser AOL-Benutzerzugang. Ist dieser Account eingerichtet, kann man den Bekannten zusätzlich SMS-Nachrichten ans Handy schicken – das allerdings kostenpflichtig.
Fazit
Lange Zeit hat AOL auf eine neue deutschsprachige Version ihres Sofortnachrichtenprogramms AIM warten lassen. Was die AOL-Nutzer mit dem Triton bekommen, enttäuscht. Die einzelnen Kommunikationswege arbeiten zwar einwandfrei. Allerdings hapert es an grundlegenden Funktionen wie einer Suche nach anderen AOL-Kontakten. Kennt man den AOL-Namen von Freunden und Bekannten nicht, gibt es keine Möglichkeit, mit diesen in Kontakt zu treten.