Vista, Ubuntu & Co. auf dem MacParallels Desktop bringt Windows, Linux und andere Betriebssysteme auf Apple-Rechner mit Intel-Prozessor. Die Software simuliert fast alle PC-Betriebsysteme auf dem Desktop von Mac OS X.
Anders als mit Apples Lösung
Boot Camp, sind das Mac OS X und ein beliebiges Gastsystem gleichzeitig nutzbar. Dazu emuliert Parallels Desktop einen virtuellen Rechner innerhalb des Mac-Betriebssystems. Auf diesem Rechner installiert der Nutzer ein System seiner Wahl. In Frage kommen dafür so gut wie alle Betriebsysteme, die auf einem x86-Prozessor laufen – angefangen bei MS-DOS über Linux und Solaris bis hin zu Windows Vista.
Die Einsatzszenarien für Parallels Desktop sind vielfältig: Webentwickler testen damit beispielsweise ihre Seiten auf Microsofts
Internet Explorer, ohne dafür den Rechner extra neu zu starten. Mac-Neulinge können ihre von Windows gewohnten oder für den Mac nicht erhältliche Programme weiter nutzen. Nicht zuletzt eignen sich die virtuellen Maschinen als Testumgebung für Software: Komplett isoliert von Mac OS X – und somit gefahrlos – installiert man Programme auf dem Gastsystem und macht Änderungen bei Bedarf in Sekundenschnelle wieder rückgängig.
Fazit
Die Virtualisierungslösung von Parallels ist wesentlich eleganter als die Dual-Boot-Option per
Boot Camp. Mit Parallels Desktop bleiben Mac-Nutzern ständige Rechner-Neustarts erspart. Da die Software zudem die Dual-Core-Technik der Intel-Prozessoren optimal nutzt, halten sich die Geschwindigkeitseinbußen im Rahmen.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: Intel
· RAM: 512 MB
· Mac OS X 10.4.6 oder höher
· 30 sowie Platz für die virtuelle Maschine Festplattenspeicher
· Kostenlose Registrierung auf der Herstellerwebseite
• Systemvoraussetzungen empfohlen:
· RAM: 1,0 GB
· 15 GB Festplattenspeicher