Einblick in die nächste Skype-GenerationWie kein anderer Name steht
Skype für kostenlose Telefonate über das Internet. Der Veteran unter den so genannten VoIP-Telefonen lädt nun zum öffentlichen Beta-Test der neuen Version 4.0.
Die augenscheinlichste Neuerung ist die komplett überarbeitete Programmoberfläche. Nach dem Start füllt Skype den ganzen Bildschirm aus und erinnert nicht mehr an einen Messenger. Während in der Vorgängerversion für die Hauptfunktionen Gespräch, Chat sowie Video- und Dateiübertragungen jeweils separate Fenster aufspringen, vereint Skype 4.0 alle Optionen in dem Hauptfenster. In der Standardeinstellung liegt die Kontaktliste am linken Bildschirmrand, die restlichen Grundfunktionen sind in dem Hauptbereich des Programmfensters angeordnet.
Der Anwender startet beispielsweise während eines Gesprächs mit nur einem Klick zusätzlich einen Chat oder schaltet die Videokamera zu. Kontakte aus Online-Adressbüchern und Webvideos zieht man per Drag&Drop auf die Programmoberfläche. Nach Angaben des Herstellers bringt Skype 4.0 eine verbesserte Hardware-Erkennung mit. Die meisten Kopfhörer, Mikrophone und Lautsprecher sollen so ohne Konfiguration sofort einsatzbereit sein.
Fazit
Skype 4.0 Beta gefällt auf den ersten Blick. Die neue Programmoberfläche macht den Weg zum Ziel um einiges kürzer. Allerdings fehlen in der Beta-Version zahlreiche angekündigte Funktionen. Dass Skype weder Googlemail noch YouTube-Videos des Konkurrenten Google unterstützt, ist nicht im Sinne des Anwenders.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: 400 MHz
· RAM: 128 MB
• Systemvoraussetzungen empfohlen:
· Prozessor: 1,0 GHz
· RAM: 256 MB