Stimmverzerrer mit Hintergrundkulisse: Internettelefonate mal andersScramby reichert alle gängigen Voice-over-IP-Internettelefone mit zahlreichen Audio-Effekten an. Die Bezahlsoftware verzerrt die eigene Stimme, unterlegt Online-Telefonate mit Hintergrundgeräuschen und sorgt mit zusätzlichen Effekten für Überraschungen.
Nach Installation und Neustart aktiviert man das Scramby-Mikrofon in dem verwendeten VoIP-Programm. Etwa im Zusammenspiel mit
Skype,
Yahoo! Messenger oder
Google Talk verwandelt die Software die Originalstimme des Anrufers beispielsweise in die Stimme von Mickey Mouse, eines Aliens, einer Frau, eines Mannes, eines Clowns oder eines TV-Moderators. Der Stimmverzerrer untermalt diese Effekte bei Bedarf mit zusätzlichen Hintergrundgeräuschen, etwa einer Ansage am Bahnhof von Berlin, leichtem Wasserplätschern oder beispielsweise der Kulisse eines Supermarkts. Für besonders verspielte Internet-Telefonierer hält Scramby weitere Effekte wie schallendes Lachen, Applaus oder einen Gong einsatzbereit.
Fazit
Die Idee von Scramby ist gut, die Benutzeroberfläche des Programms klar und verständlich. Die witzigen Effekte und verzerrten Stimmen sorgen für viel Unterhaltung bei Internettelefonaten und Online-Spielen. Dass man das Scramby-Mikrofon gezielt aktivieren muss, erscheint etwas umständlich.
• Systemvoraussetzungen mindestens:
· Prozessor: 1,5 GHz
· RAM: 256 MB
· Soundkarte
· Headset/Mikrofon
· VoIP-Software
· 60 MB Festplattenspeicher
• Neuerungen:
Mit Scramby 2 können Ansagetexte für digitale Anrufbeantworter aufgenommen werden.