Datentausch mit menschlichem GesichtTribler kombiniert ein Peer-To-Peer-Netzwerk mit sozialen Elementen. Mit der kostenlosen Software tauscht man Dateien und nimmt Kontakt zu Gleichgesinnten auf.
Tribler funktioniert einerseits wie ein herkömmlicher
P2P-Client. Über eine Suchfunktion stöbert man nach Musik, Filmen und Dateien anderer Nutzer, gleichzeitig auch in der Videoplattform
YouTube. Per Doppelklick lädt die Software die ausgewählten Daten auf den Rechner. Kurze Videoclips spielt Tribler direkt in einem integrierten Player ab.
Neben der P2P-Funktion bietet die Anwendung eine soziale Komponente. Das eigene Profil gestaltet man nach Belieben, die Informationen anderer Nutzer zeigt die Software in einer Übersicht an. Außerdem gibt Tribler Auskunft darüber, welche Community-Mitglieder welche Dateien und damit den gleichen Geschmack teilen. Außerdem abonniert man mit der Software beliebig RSS-Feeds von Torrent-Seiten.
Fazit
Tribler erfindet P2P nicht neu. Die soziale Komponente macht die Software aber auf jeden Fall für
Web 2.0-Fans interessant. Der Anbieter stellt auf seiner
Seite zahlreiche Quellen für legale Multimediainhalte bereit. Die Geschwindigkeit der Downloads ließ im Test aber zu wünschen übrig.
FAZ.NET weist ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der beschriebenen Programme im Einklang mit dem geltenden nationalen Zivil- und Urheberrecht stehen muss. Für unrechtmäßigen Gebrauch der Anwendungen durch Dritte ist FAZ.NET weder verantwortlich noch regresspflichtig.